| http://www.usf.uni-osnabrueck.de/projects/elbe_dss/design.de.html |
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Design des Elbe-DSSSeit März 2002 wird mit Unterstützung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ein Entscheidungsunterstützungssystem für das deutsche Einzugsgebiet der Elbe (Elbe-DSS) entwickelt (BfG). Konzipiert ist das DSS als ein Instrument für die strategische Managementunterstützung und nicht für operative Fragestellungen. Räumlich bildet das System das deutsche Elbe-Einzugsgebiet ab. In einigen Fällen wird das Untersuchungsgebiet um den tschechischen Teil des Elbe-Einzugsgebietes erweitert. Unter einem Entscheidungsunterstützungssystem wird in diesem Zusammenhang ein Computerprogramm verstanden, das es einem Nicht-Experten ermöglicht, komplexe, schlecht strukturierte Fragestellungen zu bearbeiten. Hierzu wird ein aufgearbeiteter Verbund aus vorhandenen Daten und Modellen, ergänzt durch DSS- spezifische Werkzeuge, zur Verfügung gestellt (HAHN & ENGELEN 2000). ![]() Anwendungskontext des Elbe-DSS: Im Zentrum steht der Benutzer, der den Zustand des Systems - repräsentiert durch ein Bündel von Indikatoren - in eine gewünschte Richtung bringen möchte. Hierfür stehen im Maßnahmen und externe Szenarien zur Verfügung, mit denen das System beeinflusst werden kann. (Quelle: Bernhard Hahn, RIKS)
Ziel ist es weniger, möglichst exakte Ergebnisse zu erzielen, als die Auswirkungen unterschiedlicher Entwicklungspfade miteinander zu vergleichen. Der Nutzer soll den Lösungsraum erkunden können und Wirkungszusammenhänge erkennen, die außerhalb seines speziellen Tätigkeitsfeldes liegen. Begrifflichkeiten im Elbe-DSS
Da das DSS auf gekoppelten Modellen beruht, bietet es die Möglichkeit die Auswirkungen von Veränderungen zu simulieren. Hierzu werden vordefinierte Szenarien, als vom Nutzer nicht veränderbarer Entwicklungen und Maßnahmen (zu den Begrifflichkeiten siehe Tabelle 1), auf deren Wirkung der Nutzer Einfluss nehmen kann, zur Verfügung gestellt. Maßnahmen und Szenarien können dabei vom Nutzer frei kombiniert werden. Zur Bewertung der Alternativen existieren Zielvorgaben, deren Erfüllungsgrad über Indikatoren aus den Modellvariablen abgeschätzt wird. Durch frühzeitige Einbeziehung der späteren Nutzer des Systems wird sichergestellt, dass das System den Anforderungen der Praxis entspricht. Hierzu zählt insbesondere die Auswahl der Prozesse, Zielvorgaben, Maßnahmen und Szenarien. | |||||||||||||||
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letzte Änderung: Juli 2003
E-Mail: Sven.Lautenbach@usf.Uni-Osnabrueck.DE |
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