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Umweltinformationssystem (Baustein UM 8) hoch:
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Erarbeitung des Konzepts |
In der Diplomarbeit von Werner Berens wurde ein Konzept für ein Umweltinformationssystem für die Universität Osnabrück entwickelt, das auf die Anforderungen des UMS abgestimmt ist. Hauptaufgabe des UIS ist es, alle relevanten Daten (Energie (Wärme, Strom), Verkehr (Interner Verkehr, Pendlerverkehr), Wasser und Abwasser, Input-Materialien (Papier, Büromaterialien, Chemikalien, Betriebsmittel) und Abfälle (Sondermüll, Elektronikschrott, Restmüll, Papier, Gelber Sack, Styropor)) der Universität zu erfassen, zu verwalten und zu präsentieren. Das UIS soll zum einen die Erstellung der jährlichen Ökobilanz vereinfachen, zum anderen ein effektives Öko-Controlling in der Universität ermöglichen. Das UIS soll integriert werden in das Management-Informations-System, das die Universität innerhalb der nächsten drei Jahre aufbaut. Die Realisierung des UIS hängt daher von der Realisierung des MIS ab. |
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Konzept des UIS |
Das UIS wurde als Intranetlösung mit Anbindung zum Internet konzipiert, wie es die folgende Abbildung veranschaulicht. Es teilt sich in drei Bereiche auf:
Abbbildung Datenfluß des Umweltinformationssystems Technisch ist das Konzept so angelegt, daß bei der Veröffentlichung auf Internet-Techniken (World Wide Web, HTML, Internet-Datenbankanbindungen usw.) in Kombination mit Datenbanken zurückgegriffen wird. Das UIS ist als Data Warehouse konzipiert, in dem ein Web-Server die Datenpräsentation übernimmt. Die Nutzer greifen mittels sogenannter Web-Browser über das Internet bzw. Intranet auf die Daten des Servers zu. Datenschutzmechanismen der Server- und der Präsentationssoftware regeln dabei, welche Daten ein Nutzer abrufen kann und welche nicht. Ein Vorteil dieses Entwurfs liegt in der Offenheit der Informationsstrukturen und der Herstellung eines Informationsnetzes. Durch die Nutzung des Intranets bzw. des Internets besteht die Möglichkeit, jede Information, z.B. das Abfallhandbuch der Universität Osnabrück, in das Informationsnetz mit aufzunehmen. Die Hyperlinks erlauben neben diesen universitätsinternen Vernetzungen auch eine Anbindung an universitätsexterne Informationsanbieter, z.B. Umweltdatenbanken oder Umweltinformationssysteme anderer Hochschulen und Verwaltungen. Ein weiterer Vorteil dieses UIS-Entwurfs ist seine Variabilität. Das UIS ist so angelegt, daß es ohneweiteres auf andere Hochschulen oder sogar auf Wirtschaftsbetriebe übertagbar ist. Wichtig ist in diesem Fall nur die Existenz eines Intranets bzw. die Anbindung an das Internet. Aber gerade in Hochschulen sollte dies ohnehin gewährleistet sein. Speziell im Zusammenhang mit Mitarbeiterweiterbildung und -schulung kann das UIS eine herausragende Stellung einnehmen. Dies ist insbesondere für die Durchführung der konkreten Umsetzungsmaßnahmen wichtig. Gut installiert ist es ein umfassendes »Nachschlagewerk« im Bezug zu jeglicher Informationsbeschaffung. Daneben kann es für die Mitarbeiter noch als »Gesprächsraum« für Umweltfragen aller Art dienen (Umwelt-Mailbox, Umwelt-Newsgroup). Desweiteren erlaubt der UIS-Entwurf das Zuordnen der Verbrauchswerte und Kosten auf die einzelnen Organisationseinheiten (OE) der Universität (Fachbereiche, Arbeitsgruppen, Fachgebiete usw.). In ihm werden den Veranwortlichen Öko-Controlling-Funktionen zur Hand gegeben, die eine bessere Beobachtung der Verbräuche ermöglichen. Damit wird die Entwicklung unterstützt, die Kosten für Verbräuche den einzelnen OE zuzuordnen. Dies ist insbesondere bei der Einführung eines Globalhaushalts nützlich. |
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Peter Viebahn - letzte Änderung: 5. April