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UM-Modell
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Literatur
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Bausteine als Leitfaden für andere Hochschulen |
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Hochschule als Ganzes betrachtet |
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Umsetzung |
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Überblick über die Baussteine
Organisationsstruktur (funktional-integrativ) Zur Integration des Umweltschutzes in die Aufbau- und Ablauforganisation der Hochschule wird eine funktional-integrative Organisationsstruktur vorgeschlagen. Statt einer eigenen Umweltschutzabteilung werden die Umweltaspekte in die bestehenden Aufgabenbereiche integriert und die bisher schon mit Umweltschutz befaßten Sachgebiete in der Verwaltung gestärkt. Ergänzt wird diese Struktur durch den »Koordinator Umweltmanagement«, der die einzelnen Umweltbereiche zusammenführt und koordiniert sowie als Anlaufstelle für Fragen und Anregungen fungiert. Unterstützt wird er durch den Arbeitskreis Umweltschutz und Projektgruppen. |
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Umweltleitlinien (intern)
Die Umweltleitlinien stellen die Umweltpolitik der Hochschule dar und schreiben die Handlungsgrundsätze des Umweltschutzes fest. Sie wurden vom Senat der Universität Osnabrück als erste Universität Deutschlands verabschiedet. |
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Umweltvorschriften (extern)
Für externe Umweltvorschriften wird ein Verfahren entwickelt, wie diese in der Hochschule registriert, fortgeschrieben und bekannt gemacht werden können. Dies ist nach der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) verpflichtend, ist aber auch ohne ein angestrebtes Öko-Audit zu empfehlen. |
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Umweltprüfung (Ökobilanz)
Über eine Umweltprüfung wird die Umweltrelevanz des Hochschulbetriebs ermittelt. Vorgeschlagen wird die Erstellung einer Ökobilanz in Anlehnung an die ISO 14 040, wie sie in Osnabrück durchgeführt wurde. Neben der reinen Stoff- und Energieflußanalyse, die in die Sachbilanz mündet, erfolgt damit auch eine Bewertung der Umweltwirkungen (Wirkungsbilanz). |
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Umweltziele
Aus dem Vergleich der in der Ökobilanz ermittelten Situation und dem Stand der Technik, den gesetzlichen Vorgaben, den Umweltleitlinien und der gesellschaftlichen Relevanz werden Umweltziele für alle Umweltbereiche aufgestellt. Sie werden vom Senat verabschiedet und damit vepflichtend für alle Hochschulangehörigen. |
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Umweltprogramm
Zur Umsetzung der in den Umweltzielen beschriebenen Anforderungen wird ein Umweltprogramm mit Maßnahmen für alle Umweltbereiche aufgestellt. Während die Umweltziele mittelfristig erreicht werden sollen, gibt das Umweltprogramm kurzfristige Umsetzungsschritte vor. Die Aufstellung von Umweltzielen und Umweltprogramm ist verpflichtend nach der EMAS-Verordnung; die Umsetzung wird im Rahmen der externen Umweltprüfung überprüft. |
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Umweltbericht
Baustein UM 7 beinhaltet die jährliche Erstellung eines Umweltberichts der Hochschule. Er soll die (Hochschul-) Öffentlichkeit über bereits erfolgte Umsetzungsmaßnahmen und über nach wie vor bestehende Defizite im Bereich des Umweltschutzes informieren. Die Erstellung des ersten Umweltberichts der Universität Osnabrück ist für das Jahr 2000 vorgesehen. |
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Umweltinformationssystem
Mithilfe des Umweltinformationssystems (UIS) sollen alle relevanten Daten der Universität aus den Umweltbereichen erfaßt, verwaltet und präsentiert werden können. Das UIS soll zum einen die Erstellung der jährlichen Ökobilanz vereinfachen und zum anderen ein effektives Öko-Controlling ermöglichen. An der Universität Osnabrück wird das UIS als Teil des im Aufbau befindlichen Management-Informationssystems implementiert werden. |
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Weiterbildung/Schulung
Ein wichtiger Baustein ist die Weiterbildung & Schulung der Hochschulangehörigen zu Aspekten des Umweltschutzes, zu der sich die Hochschule über die Umweltleitlinien verpflichtet hat. Im ersten Halbjahr 1998 wurde beispielsweise ein Paket von verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Umsetzung eines neuen Abfallkonzeptes angeboten. |
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Mitarbeiterbeteiligung/Öffentlichkeitsarbeit
Betrieblicher Umweltschutz führt erst zum Erfolg durch entsprechende Mitarbeiterbe-teiligung & Öffentlichkeitsarbeit. Durch eine kontinuierliche Information aller Beschäftigten über entsprechende Projekte im Rahmen des Umweltmanagements (Ausstellungen, Broschüren, Artikel) sowie eine freiwillige Beteiligung durch Arbeitskreise oder Umweltzirkel kann umweltfreundliches Verhalten gefördert werden. Im ersten Halbjahr 1998 wurden ent-sprechende Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung eines neuen Abfallkonzeptes durchgeführt (Abfallhandbuch, Preisausschreiben, Abfall-Hotline ...). |
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Peter Viebahn - letzte Änderung: Dezember 2001