Das Osnabrücker Umweltmanagement-Modell für Hochschulen ------------------------------------------------------------------
Tagungen Ergebnisse der Arbeitsgruppe 1: Erfassung und Bewertung von Stoff- und Energieflüssen von Hochschulen
ErfahrungenFragen BereicheUmweltinformations- systeme
  • Daten sehr verteilt
  • Datenschutz
  • Hoher Aufwand
  • Richtige Erfassung nötig
  • Kooperation nötig
  • HIS-Software fehlerhaft
  • DV löst keine Strukturprobleme
  • Organisation oft unstrukturiert
  • Erst Konzept, dann Daten
  • Was mit den ganzen Informationen machen?
  • Sind Daten alle nötig?
  • Kennzahlen Entwicklung nötig
  • Tiefe der Datenerhebung?
  • Erhebungs-Prozeß wichtiger als Daten
  • Wasser /Abwasser
  • Verkehr
  • Energie
  • Beschaffung
  • Gefahrstoffe
  • Querschnittsaufgaben wichtig
  • Zusammenführung der Daten
  • Auswerteprogramme
  • Uni Karlsruhe hat Super X entwickelt
  • oft keine organisat. Schlüssel


Die Erfassung der Stoff- und Energieflüsse geht in vielen Hochschulen sehr mühsam voran, da die Daten sehr verteilt sind (zum Teil außerhalb der Hochschulen, z.B. Behörden), sie oft noch nicht per Computer verwaltet werden und zum Teil bisher gar nicht erfaßt wurden, z.B. im Verkehrsbereich. Es ist daher ein hoher Zeitaufwand nötig. Bei der Datenerfassung werden oft auch strukturelle Mängel in der Datenorganisation und Verwaltung sichtbar, so daß ein Nebeneffekt der Umweltanalyse der Aufbau einer effizienteren Datenhaltung sein kann. Wichtig ist allein schon der Erhebungsprozeß, denn durch die Gespräche mit den Beteiligten können oft Informationen gewonnen werden, die mehr als die eigentlichen Daten aussagen oder die noch gar nicht als Daten erfaßt sind. Sichtbar wurde, daß bisher an keiner Hochschule ein Umweltinformationssystem existiert, deren Einrichtung die Teilnehmer aber als sehr wünschenswert ansahen. Dadurch wäre es möglich, nach der ersten Datenerfassung die Stoff- und Energieflußanalyse in den Folgejahren möglichst automatisch weiterführen zu können.

An der Uni Karlsruhe wurde das Sytem SuperX entwickelt, das auf bisherige DV-Anwendungen aufgesetzt wurde, um Querschnittsaufgaben lösen zu können --> evtl. auch für den Umweltbereich einsetzbar. An der FH Furtwangen wurde auf ein vorhandenes PPS-System aufgesetzt.

Als Fragen tauchten auf, ob überhaupt die ganzen Daten nötig sind (--> Sammelwut!), d.h. man sollte sich vorher im Klaren sein, was man überhaupt mit den Daten anfangen will. Das ist insb. bei der Tiefe der Datenerhebung nötig, denn oft reicht es aus, zunächst grobe Daten zu verwenden, z.B. als Orientierung. Für die Weiterverarbeitung böte sich z.B. die Entwicklung von Kennzahlensystemen an, um Vergleiche herstellen zu können. Die Erfasser der Daten sollten auch gleichzeitig die Nutzer sein; es sollte auch die Frage der Fortschreibung geklärt werden (jährlich, alle paar Jahre). Welcher Nutzen ist gegeben durch welche Art der Erfassung?

Als wichtige Bereiche der Datenerfassung stellten sich nach den Erfahrungen von Teilnehmern der Beschaffungs- und der Gefahrstoffbereich heraus, da hier noch einiges zu verbessern ist. Energie, Verkehr und Wasser sollten aber ebenso betrachtet werden.

Zusammenfassung:

M. Leukam, P. Viebahn


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© 2000 Peter Viebahn - letzte Änderung: März 2000