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Mit System den Überblick behalten - gar nicht so einfach in unserer globalisierten Welt. Ob Klimawandel, Umweltverschmutzung oder die Invasion fremder Tierarten: Viele Probleme lassen sich kaum lösen, weil sie so unübersichtlich sind. Alles scheint miteinander zusammenzuhängen und sich dabei auch noch gegenseitig zu beeinflussen. "Das ist einfach zu komplex" - wer sich damit nicht gern abspeisen lässt, für den ist Umweltsystemwissenschaft genau das Richtige. Im Studium setzen sich die Eingeschriebenen mit Mensch-Umwelt-Systemen auseinander, also betrachten beispielsweise die Belastungen von Wasser, Boden und Luft, die dadurch hervorgerufenen lokalen und globalen Risiken und entwickeln neuartige Ansätze im Umwelt- und Ressourcenschutz. Das Studienprogramm ist eng mit dem Forschungsgegenstand des betreuenden interdisziplinären Instituts für Umweltsystemforschung (USF) verbunden, in dem auch Studienprojekte und die Bachelorarbeit angefertigt werden.
Im Zwei-Fächer-Bachelor-Programm der Universität Osnabrück können Studierende Umweltsystemwissenschaft zusammen mit einem weiteren Kernfach entsprechend ihrer Neigung wählen, um so Kenntnisse in natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen mit Fähigkeiten im vernetzten Denken zu kombinieren. Dieses interdisziplinäre Studienprogramm ermöglicht es, dass die Studierenden verschiedene wissenschaftliche Sprachen und Denkweisen verstehen, deren Kombination häufig für die Lösung komplexer Umweltprobleme gebraucht wird.
Das BSc-Programm Umweltsystemwissenschaft vermittelt grundlegende Kenntnisse, die für die Systemanalyse und Modellierung von vernetzten Problemen aus verschiedenen Umweltbereichen unerlässlich sind. Abstraktionsvermögen und theoretische Durchdringung werden geschult sowie praktische Methoden der Modellbildung und Simulation vermittelt. Grundlagen der Informatik werden gelehrt, die für die Umsetzung von computergestützten Lösungsverfahren benötigt werden. In Praktika, Seminaren und Projekten werden die gelernten Fähigkeiten vertieft und ihre Anwendung auf Umweltprobleme erprobt.
Eine praxisnahe Vertiefung, die auch die Bachelorarbeit einschließen kann, erfolgt in den Veranstaltungen im 5. und 6. Semester. Hier können sich die Studierenden in einem oder mehreren Wahlpflichtbereichen wie Umweltsystemanalyse, Umweltinformationssysteme, Stoffstrommanagement, nachhaltige Entwicklung oder ökologische Modellbildung spezialisieren, was ihnen auch die notwendige berufliche Handlungskompetenz oder den Übergang in das Masterprogramm Umweltsysteme und Ressourcenmanagement vermittelt. Die dazugehörige Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz wird bereits im Bachelorprogramm überwiegend integrativ entwickelt.
Akademischer Grad: Bachelor of Science (BSc) Umweltsystemwissenschaft
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Info-Flyer zum Download (pdf)
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