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Studierende der Systemwissenschaft absolvieren eine breite Ausbildung, die die Disziplinen Systemwissenschaft, Mathematik und Informatik mit natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Anwendungsfächern verbindet. Das interdisziplinär aufgebaute Studienprogramm befähigt die Studierenden, verschiedene wissenschaftliche Sprachen und Denkweisen zu verstehen, deren Kombination häufig für die Lösung komplexer Probleme gebraucht wird.
Das Bachelor of Science (BSc) - Programm vermittelt grundlegende mathematische Kenntnisse, die für die Behandlung von vernetzten Problemen aus verschiedenen Bereichen unerlässlich sind. Abstraktionsvermögen und theoretische Durchdringung werden geschult und mathematische Methoden werden vermittelt. Im gleichen Umfang werden Grundlagen der Informatik gelehrt, die für die Umsetzung von Lösungsverfahren benötigt werden. Die Systemwissenschaft als Kernfach führt in die gleichungs-, regel- und datenbasierte Modellierung von Systemen ein. Für die Aufnahme in das Bachelorprogramm ist die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife Voraussetzung. Die Anerkennung von schon erbrachten Studienleistungen regelt der Prüfungsausschuss. Das Studium wird nach drei Jahren (sechs Semestern) mit dem Grad eines Bachelor of Science (BSc) abgeschlossen.
Eine praxisnahe Vertiefung, die auch die Bachelorarbeit einschließen kann, erfolgt in den Veranstaltungen im 5. und 6. Semester. Hier können sich die Studierenden in einem oder mehreren Wahlpflichtbereichen wie Umweltsystemanalyse, Geografische Informationssysteme, Ressourcenmanagement, nachhaltige Entwicklung oder ökologische Modellbildung spezialisieren. Das vermittelt ihnen auch die notwendige berufliche Handlungskompetenz. Die dazugehörige Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz werden im Bachelorprogramm begleitend und überwiegend integrativ entwickelt. Ein Studienprojekt dient zum Training erlernter Fähigkeiten.
Akademischer Grad: Bachelor of Science (BSc) Angewandte Systemwissenschaft
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Info-Flyer zum Download (pdf)
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