Wenn wir alles, wie in Tabelle 4 beispielhaft gezeigt,
in einer Matrix darstellen,
haben wir nicht nur die Möglichkeit die Bilanz der Flüsse zu errechenen.
Durch geschicktes Notieren lassen sich die Anteile der verschiedenen Prozesse
an den einzelnen Flüssen aus einer Matrix ablesen. Dazu nimmt mensch die
und multiplizierte diese an die entsprechenden Stellen, so daß nun jede
Zeile rechts die Summe ihrer vorherigen Elemente hat. Die Matrix erhält dann
volgende Gestalt:
![]()
entspricht
und
entspricht
für
. Die Matrix
unseres Beispiels sähe dann so aus:

Nun sieht mensch zum Beispiel folgendes:
Die Abfallmenge, welche in der letzten Zeile dargestellt
wird, kommt hauptsächlich aus der Stromerzeugung (Spalte eins).
Der Strom wiederum (erste Zeile) wird vor allem für die Aluminiumproduktion
(zweite Spalte) verwendet.
Analog lassen sich solche Matrizen für das Umweltprofil und den
Umweltindex erstellen.
Für ersteres werden die Klassifizierungsfaktoren
in die untere
Teilmatrix multipliziert, was
mit den Elementen
ergibt:
![]()
Für den Umweltindex wird die untere Matrix durch eine Zeile
ersetzt, deren Elemente durch Aggregieren und
Addieren folgendermaßen entstehen:
![]()
Dies funktioniert deswegen so schön, weil alles auf lineare Verknüpfungen in einer Matrix gebracht wird.