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Dominanzanalyse

Wenn wir alles, wie in Tabelle 4 beispielhaft gezeigt, in einer Matrix darstellen, haben wir nicht nur die Möglichkeit die Bilanz der Flüsse zu errechenen. Durch geschicktes Notieren lassen sich die Anteile der verschiedenen Prozesse an den einzelnen Flüssen aus einer Matrix ablesen. Dazu nimmt mensch die tex2html_wrap_inline698 und multiplizierte diese an die entsprechenden Stellen, so daß nun jede Zeile rechts die Summe ihrer vorherigen Elemente hat. Die Matrix erhält dann volgende Gestalt:
displaymath247
tex2html_wrap_inline734 entspricht tex2html_wrap_inline736 und tex2html_wrap_inline738 entspricht tex2html_wrap_inline740 für tex2html_wrap_inline742. Die Matrix unseres Beispiels sähe dann so aus:
displaymath271
Nun sieht mensch zum Beispiel folgendes: Die Abfallmenge, welche in der letzten Zeile dargestellt wird, kommt hauptsächlich aus der Stromerzeugung (Spalte eins). Der Strom wiederum (erste Zeile) wird vor allem für die Aluminiumproduktion (zweite Spalte) verwendet.

Analog lassen sich solche Matrizen für das Umweltprofil und den Umweltindex erstellen. Für ersteres werden die Klassifizierungsfaktoren tex2html_wrap_inline748 in die untere Teilmatrix multipliziert, was tex2html_wrap_inline750 mit den Elementen tex2html_wrap_inline752 ergibt:


displaymath287

Für den Umweltindex wird die untere Matrix durch eine Zeile tex2html_wrap_inline754 ersetzt, deren Elemente durch Aggregieren und Addieren folgendermaßen entstehen:
displaymath296

Dies funktioniert deswegen so schön, weil alles auf lineare Verknüpfungen in einer Matrix gebracht wird.


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Bernhard Reiter
Tue Dec 10 16:43:18 MET 1996