Fünf ,,schützenswerte Umweltbereiche`` stehen im Zentrum der EPS-Methode aus Schweden. Diese sind menschliche Gesundheit, Artenvielfalt, landwirtschaftliche Produktion, Ressourcenverbrauch und Ästhetische Werte. Diese können auf verschiedene Arten beeinträchtigt werden, was durch durch Einheitswirkungen quantifiziert wird, z.B. beeinträchtigen Krankheitsrisiko/fälle die ,,menschliche Gesundheit``.
Bei der Quantifizierung werden zum Teil auch Ansätze, wie bei der CML Methode
verwendet, danach folgt jedoch eine Umrechnung in Kosten. Bei der
Vollaggregation erhält mensch dann Umweltbelastungseinheiten
(ELU
s), die dem Wert eines
Euros
entsprechen.
Prinzipiell ist die Methode erweiterbar und bringt neuere wissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Die Werte in dieser Studie werden auch mit Mittelwert und Unsicherheit angegeben, was detaillierte Sensitivitätsanalysen ermöglicht. Trotzdem wird in [HB94] eine geringe Objektivität geschlußfolgert, da es nur wenige methodische Bausteine gibt und gesellschaftlichen Wertvorstellung viel Platz eingeräumt wird. Weiterhin sei die Praktikabilität nur mit EDV-Unterstüzung ausreichend und:
Das System ist für den Anwender eher schwierig zu durchschauen, in seiner Grundfassung jedoch einfach zu gebrauchen.