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(a) [Benzo[a]pyren: C_20H_12 CAS-Nr.: 85-01-8]
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(b) [Fluoranthen: C_16H_10 CAS-Nr.: 206-44-0]
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(c) [Phenantren:C_14H_12 CAS-Nr.: 50-32-8 ]
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Im Gegensatz zu den PCBs wurden die meisten
der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe
(PAK) nie bewußt hergestellt<
, sieht man von der Erzeugung kleiner Mengen für
Standards in der chemischen Analytik ab. Sie entstehen bei unvollständigen
Verbrennungsprozessen organischer Materialien.
Schon um 1775 wurde die krebsauslösende Wirkung der PAKs bemerkt.
Schornsteinfeger und Teerarbeiter wiesen ein signifikant höheres
Krebsrisiko auf. Um 1925 wurden die PAKs als Inhaltstoffe von Ruß
und Teer identifiziert. Mittlerweile stehen sie schon lang im
öffentlichen Interesse, da jeder beim Rauchen oder Grillen einer
PAK-Belastung ausgesetzt ist.
Weitere Quellen sind der Kraftfahrzeugverkehr, der Hausbrand,
Verbrennungskraftwerke, Müllverbrennung (bei zu niedrigen Temperaturen) und
Synthese durch Pflanzen. Auch in der Steinkohle und im Rohöl sind PAKs enthalten.
Nicht alle sind stark kanzerogen, die meisten fördern aber zumindest eine
kanzerogene Wirkung anderer Chemikalien, d.h. sie sind Tumorinitiatoren.
Die Gesamtemission von PAKs wird für die neuen Länder der BRD 1981 auf 500-1000
geschätzt. Bei einer Pyrolyse entsteht meist ein breites Spektrum mit
über hundert PAK, das recht unterschiedlich ausfällt. Es gibt ungefähr 300 PAK,
die mit zunehmenden Molekulargewicht weniger wasserlöslich, weniger flüchtig
und stärker lipophil werden.
PAKs sind allgemein wenig flüchtig und sehr
fettliebend. In der Luft binden sie zum großen Teil an Partikel.
Wegen der großen Anzahl von PAKs konzentriert man sich bei Messungen auf
Leitsubstanzen. In der Trinkwasserverordnung sind dies sechs, die amerikanische
Umweltbehörde (EPA) betrachtet 16 PAKs schwerpunktmässig. Der bekannteste und
am besten untersuchteste
Vertreter ist das Benzo[a]pyren (BaP). Quellen dieser allgemeinen Informationen
über PAKs sind hauptsächlich Pott und Heinrich (1993); Delschen et al. (1996).
In dieser Arbeit werden nur drei PAKs mit einbezogen. Abbildung 2.3 zeigt das 3-Ring PAK Phenantren(PHT), Fluoranthen (FLT) mit vier und Benzo[a]pyren mit fünf Ringen. PAB besitzt die höchste Toxizität dieser drei Chemikalien (Pott und Heinrich, 1993). Phenantren und Fluoranthen sind jedoch flüchtiger und liegen in der Luft auch überwiegend gasförmig vor, siehe Tabelle 3.6(b) und 2.2.