Der Weizen ist ein Familienmitglied der Gräser ( Graminae = Poaceae). Die Bezeichnung ,, aestivum`` bezieht sich dabei auf Saat- oder Weichweizen, der die herausragende Stellung unter den Weizenarten einnimmt. Weizen ist mit über 25 Prozent Anteil an der Weltgetreideproduktion das bedeutenste Getreide der Welt. Er ist eine einjährige Pflanze, deren Körner genutzt werden. Weizen wird in unseren Breiten als Sommer- oder Winterweizen angebaut und erfordert hochwertige Böden.
Der Weizen fällt aus der bisherigen Auswahl von Pflanzen etwas heraus. Das gilt besonders für den Winterweizen, der in der Versuchsanlage Waldfeucht angebaut wurde. Während der Reife des Korns ändert sich bei Weizen der Wassergehalt der gesamten Pflanze. Das Korn, die genutzte Frucht, unterscheidet sich stark vom Rest der Pflanze, weil es sich relativ spät und dann weit über dem Boden entwickelt. Abbildung 2.7(a) skizziert die Form der Weizenpflanze. Die maximale Größe einer Pflanze liegt zwischen 0,7 m und 1,22 m. Die Blätter setzen umfassend an der Sproßachse an. Die Wachstumskurve beim Weizen ist nicht durch eine Rate erster Ordnung anzugeben.