In der CPIDS Datenbank fanden sich Zitate von einzelnen Veröffentlichungen, die die Trockenmasseentwicklung angeben. Aus diesen Kurven ließ sich ein Wachstum erster Ordnung anfitten, siehe Anhang B.1 und Tabelle 3.4. Die Daten stammen, nicht näher spezifiziert, aus den USA-Bundesstaaten Oklahoma und Mississipi. Es ist durchaus möglich, daß dort auf Grund der durchschnittlich höheren Niederschläge und Durchschnittstemperaturen die Pflanzen schneller wachsen. Dies hängt weiterhin davon ab, zu welcher Jahreszeit die Pflanzen angebaut wurden. Laut Diercke Weltatlas (1980) befinden sich beide Gebiete zumindest im feuchtgemäßigten Klima.
Die durchschnittliche Höhe der Pflanzen spielt nur für die SAP-Rechnung eine
Rolle. Als von der Ausgasung betroffen werden jeweils die Pflanzenteile
von 2-5 cm
über dem Boden angesehen.
Bei Ernte werden die untersten Blätter meist
verworfen. Die Ausnahme ,,Wurzelspinat`` wird vernachlässigt.
Über 5 cm mischt Wind den Schadstoff dispers zur Hintergrundkonzentration hinzu.
Dies ist die Höhe der stagnanten Luftschicht und hängt eigentlich
von der Rauhigkeitshöhe im Bestand ab.
Die Morphologie, Bestandesdichte und Höhe der Pflanzen haben dabei einen
großen Einfluß. Der Spinat hat beispielsweise die halbe Durchschnittshöhe
des Salats und damit mehr von Ausgasung betroffene Erntemenge, aber auch eine
niedrigere stagnante Luftschicht und niedrigere Schnitthöhe. Das Verhältnis
dieser Zahlen für die Eingabe in SAP wurde vorerst
nicht eingehender untersucht und die
genannten Standards verwendet.
Für Grünkohl und Weizen befindet sich das Ernteprodukt über diesen
und damit ist nach SAP kein Transfer in das Ernteprodukt möglich.
Die Rechnungen wurden trotzdem durchgeführt und damit der Transferfaktor für
die ganze, oberirdische Pflanze angegeben.