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Zum einen muß der Hintergrundwert bestimmt werden, dafür wird ohne eine Bodenkonzentration gerechnet. Zum anderen muß die Konzentration in der Pflanze mit Aufnahme aus dem Boden simuliert werden. Vorab zeigte sich, daß zwei Abschätzfunktionen relevant in das Ergebnis eingehen. Das führte zu insgesamt vier Varianten mit Konzentration im Boden, von denen am Ende drei berücksichtigt wurden. Tabelle 3.9 listet diese Rechenvarianten auf. Die Variante Briggs und Schwarzenbach&Westall ergibt mit Variante Hsu und Karickhoff weitestgehend vergleichbare Ergebnisse und wurde deshalb nicht in die Ergebnisdarstellung aufgenommen. Zusammen mit den neun Stoffen und fünf Pflanzenparametersätzen bedeutet dies 225 Rechenvarianten (siehe Tabelle 2.2, 3.4 und 3.9). Die Eingabewerte sind den Tabellen dieses Kapitels zu entnehmen, ansonsten wurden die Voreinstellungen beibehalten.
Die Implementation von CemoS/ Plant erlaubt keine ,,Stapelrechnungen``, aber die Eingabe mit Überprüfung der Werte. Alle Parameter können mit Hilfe von MIF-Textdateien ex- und importiert werden. Die ersten Rechenvarianten wurden in CemoS eingegeben, kommentiert und überprüft und als MIF-Datei exportiert. Für die weiteren zahlreichen Iterationen des Durchrechnens und Überprüfens wurden die MIF-Dateien direkt verändert, in CemoS importiert und neu berechnet. Auf diese Art und Weise war es auch möglich, eine Art Batchbetrieb durchzuführen. Ohne diese Möglichkeiten wäre es nicht möglich gewesen, so viele Rechnungen nachvollziehbar durchzuführen.
Bei jeder Plant-Rechnung wurde die Partikeldeposition in die verwendete Gesamtkonzentration einberechnet. Es wurden die mit Plant errechneten Hintergrundkonzentrationen und nicht die gemessenen für die Bestimmung der Transferfaktoren herangezogen. Es ist sinnvoller, hier einen systematischen Fehler mit der Simulation zu machen.