Es wird hier von zwei Möglichkeiten ausgegangen, auf welche Art Bodenpartikel vom Boden auf die Pflanze befördert werden. Zum einen kann Winderosion die Partikel von der Bodenoberfläche lösen und hochheben. Zum anderen wird Erde bei Starkregenereignissen bis zu 40 cm hochgespritzt (Dreicer et al., 1984). Besonders betroffen sind jedoch die unteren 20 cm (Paretzke und Garland, nach 1991). Beide Möglichkeiten hängen von der Art des Pflanzenbestands ab. Abbildung 3.2 zeigt die Verschmutzung von Kopfsalat und Spinat nach einem Starkregenereignis. Der Salat ist stärker verschmutzt.
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| (a) [Kopfsalat] | (b) [Spinat] |
Aus diesen Werten läßt sich ein Transferfaktor mit Hilfe der folgenden mit
Dr. Trapp entwickelten Formel
angeben:
Wobei
gilt.
Der rechte Faktor von (3.12) kann vernachlässigt werden, wenn
gilt.
Ob bei
der Messung der Pflanzenmasse, sowohl bei Konzentrationsmessungen wie bei
Bestimmung von
,
die Bodenmasse hinzugezählt wurde oder nicht, spielt eine
Rolle. Dies müßte
entsprechend berücksichtigt werden, vor allem bei Umrechnen von Trocken- auf
Naßgewicht, Gleichung (3.13).
Es wird im weiteren davon ausgegangen, daß diese Feinheit
konsistent gehandhabt wird.
In der Ergebnistabelle 4.7 sind auch die Werte für
enthalten.
Diese einfache Betrachtung soll Aufschluß über die Relevanz dieses Pfades geben.