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3. Relevanz der Pfade

Schon der Vergleich der experimentellen Transferfakoren legt unterschiedliche Aufnahmepfade für die untersuchten Pflanzen nahe. Die Schadstoffkonzentrationen in Grünkohl und Weizen weisen keine Signifikanz zu den Bodenkonzentrationen auf.

Der gegensätzliche Trend der Transferfaktoren von Salat und Spinat, visualisiert in Abbildung 4.2, läßt sich mit Hilfe der Form der Pflanzen und deren Bedeutung für Ausgasung und Resuspension von Bodenpartikeln gut erklären. Es wird davon ausgegangen, daß Pflücksalat dazu tendiert, mehr Bodenpartikel in der Blattspreite zurückzuhalten und Spinat mehr durch Ausgasung beeinflußt wird.

Die Aufnahmepfade wurden in dieser Arbeit getrennt simuliert. Die resultierenden Konzentration in den Pflanzen lassen sich jedoch nicht einfach addieren. Das gilt auch für den Partikeldepositionsteil der Plant-Rechnung. Erhöht sich die Konzentration der Pflanze über den einen Pfad, so bremst dies die weitere Aufnahme aus anderen Pfaden. Stoffe, die per Partikel aufs Blatt gelangen, müssen nicht notwendigerweise in die Pflanze übergehen (vergl. Abb. 2.1).

Weiterhin sind die Unterschiede der Stoffe und Pflanzen recht verschieden erfaßt. Plant berücksichtigt als einziges Modell Verdünnung durch Wachstum. Die Transferschätzung von anhaftendem Boden behandelt alle Stoffe gleich. SAP stellt keine Möglichkeit zur Verfügung, die verstärkte Kontamination von Jungpflanzen zu berechnen.



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generiert am 3.1.1999
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