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Translokation scheint nur für PHT und FLT eine Rolle zu
spielen, während die anderen Stoffe über Pfad zwei und drei aufgenommen werden.
Dabei fällt sofort auf, daß der gemessene Transferfaktor größer wird,
obwohl die simulierte
Aufnahme durch Ausgasung in Richtung der höherchlorierten PCBs sinkt.
Die mit SAP vorrausgesagte hohe Aufnahme für PHT und FLT findet sich auch nicht
in den Meßwerten wieder.
Hier
spricht alles dafür, daß Bodenresuspension der einflußreichste Aufnahmepfad ist.
Der zweite Pfad könnte durchaus Bedeutung haben, betrachtet man PCB128,
dort reicht selbst die oberen Grenze des
Vertrauensintervalls des Bodenresuspensions-Transferfaktors
nicht aus, um den realen Transferfaktor vollständig zu erklären.
Wie bereits erläutert, liegt der Verdacht nahe, daß SAP die Aufnahme um etwa
eine Größenordnung überschätzt.
Im Vergleich mit den anderen Pflanzen schneidet Salat sowohl bei der
simulierten Hintergrundbelastung
wie auch den errechneten TFs relativ niedrig ab.
Eine geringe Standzeit, niedriger Fett- und hoher Wassergehalt sind
dafür verantwortlich. Nur bei der Bodenresuspension ergeben sich
auffällig größere TFs. Hier sind morphologische Gründe zu vermuten,
wie auch bereits oben in Abschnitt 5.3.3 erläutert.
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generiert am 3.1.1999
Bernhard.Reiter@usf.Uni-Osnabrueck.DE