Beauftragter für Internationale Beziehungen
ERASMUS-Koordinator, Fulbright-Vertrauensdozent
Institut für Umweltsystemforschung
Barbarastr. 12, Raum 66/107
Die Internationalisierung von Forschung und insbesondere der Lehre ist eines der zentralen Ziele an der Universität Osnabrück. Die Einbindung in internationale Forschungs- und Lehrnetze erhöht die Attraktivität und Stabilität des Wissenschaftsstandortes Osnabrück erheblich. Die vom Senat beschlossene Strategie nennt Aufgaben auf zentraler und Fachbereichsebene. Für die Fachbereiche sind das
Professionalisierung von Management und Administration der internationalen Beziehungen auf Fachbereichsebene durch Einrichtung einer Anlaufstelle insbesondere für das ERASMUS-Programm,
Hebung der Studienerfolgsrate internationaler Studierender durch Einführung qualitätsorientierter Auswahlverfahren (z.B. mit Hilfe allgemeiner und fachlicher Eingangstests); ggf. Bemühung der Hochschulleitung um Klärung der rechtlichen Möglichkeiten hierzu,
Optimierung der persönlichen und fachlichen Betreuung internationaler Studierender und Graduierter durch die Einführung eines Mentorensystems,
Nutzung bestehender Forschungskooperationen zum Aufbau von Studierendenaustauschprogrammen,
Verstärkte Nutzung des Dozentenaustauschs im Rahmen des ERASMUS-Programms (insbesondere auch für die wiss. Mitarbeitergruppe),
Einrichtung von fremdsprachigen Studiengängen in dafür geeigneten Fachgebieten,
Internationalisierung der Curricula insbesondere durch
die Integration fremdsprachiger Lehrangebote,
das Angebot fachspezifischer Sprachkurse,
die Förderung von Auslandsaufenthalten (ein einsemestriger
Auslandsaufenthalt sollte ohne Studienverlängerung möglich sein),
Schaffung transparenter Verfahren und Richtlinien für die Anerkennung im Ausland erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen,
Förderung von Auslandsaufenthalten des wissenschaftlichen Nachwuchses, z.B. durch Finanzierung der Teilnahme an Kongressen, Summer Schools etc.,
Vergabe von Teaching-Assistantships für hervorragend qualifizierte deutsche und internationale Master- und Promotionsstudierende zur Verbesserung der Lehre.
Der Fachbereich Mathematik/Informatik unterstützt die genannten Vorgaben der Universitätsleitung. Eine internationale Adresse ist ohne entsprechenden Auftritt im Internet nicht mehr denkbar. Daher besteht eine der vordringlichen Aufgaben in der Erstellung englischsprachiger Webseiten.
Die internationale Einbindung der Forschung am Fachbereich ist vielfältig. Die meisten Projekte sind in der Forschungsdatenbank der Universität zusammengestellt. Darüberhinaus gibt es u.a. bi- und multilaterale Kooperationen mit folgenden ausländischen Wissenschaftsinstitutionen:
Institut für Informatik
Massey University, New Zealand
Österreichische Studiengesellschaft Kybernetik, Wien, Österreich
Fraunhofer IAIS, Joanneum Research, Graz, Österreich
Université de Luxembourg, Luxemburg
Institut für Mathematik
Universidad de Granada, Granada, Spanien
Lulea University College and Institute of Technology, Lulea, Schweden
University of Canterbury, Christchurch, New Zealand
University of Auckland, New Zealand
Griffith University, Brisbane, Australia
The Worldfish Center, Penang, Malaysia
Water Resources Research Centre (VITUKI), Budapest, Hungary
Soresma NV, Antwerpen, Belgium
Institut for Vand og Miljø Forening (DHI), Hørsholm , Denmark
Ecopolicy Research and Consulting, Moscow, Russian Federation
Chiang Mai University, Thailand
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek (TNO), Delft, Netherlands
Cranfield University, Cranfield Bedfordshire, UK
Centrum Rozwiazan Systemowych, Wroclaw, Poland
Stockholm University, Sweden
Die Internationalisierung der Lehre erfordert eine konzertierte Aktion der Lehreinheiten am Fachbereich gemeinsam mit denen der Neben- bzw. Anwendungsfächer. Die Masterstudiengänge sollen schrittweise in englischer Sprache angeboten und entsprechend international beworben werden. Das sind derzeit
Geoinformatik,
Kognitive Mathematik,
Informatik,
Mathematik mit Anwendungsfach sowie
Umweltsysteme und Ressourcenmanagement.
Außerdem ist die Beteiligung an bzw. Ausrichtung von internationalen Sommerschulen an der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt vorgesehen.
Der Fachbereich ist im oben genannten ERASMUS -Programm durch den internationalen Austausch von Studierenden und Graduierten und auch Hochschullehrer(innen) aktiv. Mit folgenden Institutionen gibt es bilaterale Vereinbarungen:
Auch außerhalb des ERASMUS-Programms gibt es vielfältige Möglichkeiten, eine Zeit im Ausland zu studieren oder auch Projekte und Praktika oder Sprachkurse zu absolvieren. Genauere Informationen findet man auf den Seiten des Akademischen Auslandsamtes unserer Universität oder auch direkt beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Auch wir helfen Ihnen gern weiter.
Ausländische Student(inn)en und Gastwissenschaftler(innen) bekommen umfangreiche Unterstützung durch das International Welcome Centre des Akademischen Auslandsamtes. Es wird Wohnraum vermittelt und über Stipendien- und Förderungsmöglichkeiten in Deutschland informiert. Für Zulassungs- und Immatrikulationsangelegenheiten ist das Studierendensekretariat zuständig.
Das interkulturelle Mentoring an der Universität Osnabrück (imos) hat sich zum Ziel gesetzt die Studiensituation ausländischer Studierender zu verbessern.
Die internationalen Studierenden, die an der Universität ihr grundständiges bzw. weiterführendes Studium absolvieren, werden bei der Integration in die deutsche Kultur und bei dem Einstieg in das deutsche Universitätssystem von engagierten deutschen Studierenden und Wissenschaftler(inne)n (Mentor(inn)en) individuell unterstützt.
Am Fachbereich stehen folgende Mentor(innen) zur Verfügung: