Interdisziplinäres

Institut für Umweltsystemforschung


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Bachelor-Programm

Angewandte Systemwissenschaft

 

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Videoclip zum Bachelor-Studienprogramm

Studierende der Systemwissenschaft absolvieren eine breite Ausbildung, die die Disziplinen Systemwissenschaft, Mathematik und Informatik mit natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Anwendungsfächern verbindet. Das interdisziplinär aufgebaute Studienprogramm befähigt die Studierenden, verschiedene wissenschaftliche Sprachen und Denkweisen zu verstehen, deren Kombination häufig für die Lösung komplexer Probleme benötigt wird.

Das Bachelor of Science (BSc) - Programm vermittelt grundlegende mathematische Kenntnisse, die für die Behandlung von vernetzten Problemen aus verschiedenen Bereichen unerlässlich sind. Abstraktionsvermögen und theoretische Durchdringung werden geschult. Mit einer breiten Palette von Methoden analysieren System-wissenschaftler/-innen die Zusammenhänge inerhalb komplexer Systeme mit dem Ziel, deren Verhalten zu erklären und deren Entwicklung beeinflussen zu können. Die Systemwissenschaft als Kernfach führt in die gleichungs-, regel- und datenbasierte Modellierung von Systemen ein. Wichtiges Handwerkszeug sind mathematische Modelle, die als vereinfachtes Abbild der Realität erstellt werden. Diese werden in Computersimulationen umgesetzt, um die Dynamik von Systemen besser verstehen zu können. Mathematische und rechnergestützte Modellierung sind daher Kernbereiche des Studims. Das Erlernen mathematischer Methoden sowie Grundlagen der Informatik, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Systemanalyse und die Umsetzung von Lösungsverfahren sind, ist deshalb gleichermaßen Pflichtbestandteil des Studienprogramms.
Für die Aufnahme in das Bachelorprogramm ist die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife Voraussetzung. Die Anerkennung von schon erbrachten Studienleistungen regelt der Prüfungsausschuss. Das Studium wird nach drei Jahren (sechs Semestern) mit dem Grad eines Bachelor of Science (BSc) abgeschlossen.

Eine praxisnahe Vertiefung der erlernten Fähigkeiten sowie die konkrete Anwendung auf Umweltprobleme erfolgt in den Veranstaltungen im 5. und 6. Semester in Praktika, Seminaren und Projekten sowie in der Bachelorarbeit. Im Wahlpflichtbereich können sich die Studierenden in einem oder mehreren Themengebieten wie Ressourcenmanagement, geografische Informationssysteme (GIS), nachhaltige Entwicklung, Umweltsystemanalyse,  oder ökologische Modellbildung spezialisieren. Das vermittelt ihnen die notwendige berufliche Handlungskompetenz oder eröffnet die Möglichkeit zum Übergang in das konsekutive Masterprogramm Umweltsysteme und Ressorcenmanagement.

Das Studienprogramm ist eng mit dem Forschungsgegenstand des betreuenden interdisziplinären Instituts für Umweltsystemforschung  verbunden. Die Gelegenheit zu einer frühzeitigen Beteiligung von Studierenden an umweltrelevanten Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist eine Besonderheit an der Universität Osnabrück. Im Schwerpunkt Mensch-Umwelt-Systeme werden beispielsweise Fragen der Verfügbarkeit von sauberem Wasser, der Kontamination der Umwelt und der dadurch hervorgerufenen lokalen und globalen Risiken sowie die Entwicklung neuartiger Ansätze im Umwelt- und Ressourcenschutz behandelt.

Den Absolventinnen und Absolventen der Angewandten Systemwissenschaft eröffnet sich aufgrund der interdisziplinären Ausbildung ein breites Berufsspektrum. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche liegen in fächerübergreifenden Arbeitsumfeldern, wie beispielsweise in der Risikoanalyse (zum Beispiel in Versicherungen), der Marktforschung, der Verkehrssimulation und im Management. Außerdem fanden erfolgreiche Existenzgründungen (IT, Umweltberatung) statt. Die im Studium erworbenen IT-Kenntnisse ermöglichen auch eine Tätigkeit im IT-Bereich. Rund zehn Prozent der Absolventinnen und Absolventen sind zurzeit im Ausland tätig.

Akademischer Grad: Bachelor of Science (BSc) Angewandte Systemwissenschaft