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"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." Dieser Satz trifft auf physikalische, chemische und biologische Systeme ebenso zu wie auf soziale und wirtschaftliche Systeme. Der Grund dafür ist darin zu suchen, dass in all diesen Systemen Elemente (z.B. Bäume, Menschen) durch ein Wirkungsgefüge verbunden sind, sich verändern und sich dabei über das Wirkungsgefüge fortwährend gegenseitig beeinflussen. Dadurch kann sich eine ungeheure Komplexität entfalten und auf höheren Ebenen neue Phänomene und Strukturen entstehen (z.B. ein Ökosystem oder eine Stadt).
Die Systemwissenschaft hat zum Ziel, das Verhalten komplexer Systeme zu verstehen und Möglichkeiten der Einflußnahme aufzuzeigen. Sie entwickelt dazu mathematische oder rechnergestützte Modelle von Aspekten der Wirklichkeit. Die Systemwissenschaft ist stark methodisch orientiert und arbeitet fachübergreifend. Sie eignet sich daher insbesondere zur Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen.
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