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Forschungsprojekt "Analysing Transformative Approaches for the Management of the Water-Energy-Food Nexus and the Advancement of the SDGs: A Workshop and Summer School Series"

Land, Energie und Wasser gehören zu unseren wertvollsten Ressourcen, aber die Art und das Ausmaß, in dem sie derzeit genutzt werden, schaden der nachhaltigen Entwicklung. Angesichts der Wechselwirkungen zwischen den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und den prognostizierten raschen sozialen Veränderungen wie Bevölkerungswachstum, zunehmender Globalisierung und Verstädterung, und Wirtschaftswachstum sowie deren negativen Auswirkungen auf und Zusammenhänge mit u.a. Klima und Biodiversität wird die Notwendigkeit globaler Transformationen immer dringlicher. Allerdings fehlt es in der Forschung zu transformativen Prozessen an (1) Verständnis, wie solche Veränderungsprozesse ausgelöst und aufrechterhalten werden, (2) Wissen über die Bildung transformativer Handlungsfähigkeit und den Prozess des transformativen Lernens, der für die Aufrechterhaltung von Transformationen notwendig ist, und schließlich (3) Verständnis, was kontextspezifische Einschränkungen und förderliche Faktoren sind, inwieweit sie die Entstehung transformativer Prozesse einschränken oder ermöglichen und wie sie gefördert werden können. Die diesem Vorschlag zugrunde liegende Forschungskooperation zielt daher darauf ab, transformative Prozesse im Zusammenhang mit der Umsetzung der SDGs im Zusammenhang mit dem Wasser-Energie-Nahrungs(Water-Energy-Food, WEF)-Nexusansatzes besser zu verstehen. Dies sind insbesondere transformative Prozesse, die mit 1) der Einbeziehung von Machtverhältnissen, 2) Lernen und 3) der Bildung von Handlungsfähigkeit verbunden sind (im Folgenden als "transformative Prozesse" bezeichnet). Die Mitglieder des Konsortiums arbeiten daher daran:

  • Synergien und Divergenzen zu identifizieren, indem transformative Prozesse in Fallstudien verglichen und analysiert werden, die transformative Wege zur Nachhaltigkeit weiter stimulieren können und sollen, und
  • Theorieaufbau, Co-Lernen und Empathie über Grenzen hinweg zu verbessern, indem dieser diesen Co-Lern- und Analyseprozess genutzt wird, um Fälle von Transformation zur Nachhaltigkeit in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zu stärken.

In zwei Workshops und einer Sommerschule schlagen die Projektpartner vor, Wissen, Ansätze und Erfahrungen zu transformativen Prozessen im Kontext des WEF-Nexus und der nachhaltigen Entwicklung mit einem breiteren Publikum von Forschern in Subsahara-Afrika und Deutschland zu teilen.

Das Thema Transformationen ist von Bedeutung für Forschungseinrichtungen, die ähnliche Forschungsarbeiten zur nachhaltigen Entwicklung im oder mit dem globalen Süden durchführen. Konflikte über die Nutzung natürlicher Ressourcen, die durch den Klimawandel verschärft werden (insbesondere im Wasser-, Nahrungs- und Energiesektor - und im WEF-Nexus, der sie zusammenführt), stellen eine große Herausforderung für die afrikanischen Länder dar. Die vorgeschlagenen Veranstaltungen bieten deutschen und afrikanischen akademischen Instituten und ausgewählten WEF-Nexuspartnern die Möglichkeit, gemeinsam die Bedeutung transformativer Prozesse in verschiedenen kulturellen Kontexten und auf verschiedenen Ebenen zu untersuchen.

Ziele: Durch die deutsch-südafrikanische Zusammenarbeit schlagen wir einen Workshop und eine Sommerschulreihe vor. In den Workshops arbeiten erfahrene Forscher und junge Wissenschaftler zusammen:

  1. um Ansätze zu teilen, die sich auf transformative Prozesse im WEF-Nexus beziehen und die Umsetzung von SDGs unterstützen;
  2. um eine kritische Reflexion durchzuführen über die Bedeutung transformativer Prozesse und wie diese durch Kontext und Ausmaß im WEF-Nexus geprägt sind;

Die anschließende Sommerschule wird dann Dozenten aus den Workshops einladen, um:

  1. einer Gruppe von jungen Akademikern neue Erkenntnisse zusammen mit bereits vorhandenem und auch auf Fallstudien basierendem Wissen zu präsentieren, auf der Grundlage dessen, was unter den oben genannten Zielen 1 und 2 erzeugt wird
  2. jungen Wissenschaftlern aus Afrika und Deutschland zu ermöglichen, neue Netzwerke zu entwickeln oder sich bestehenden Netzwerken anzuschließen, wobei der Schwerpunkt auf Forscherinnen liegt, deren aktive Beteiligung gefördert wird.   

Schließlich ist vorgesehen, dass sowohl die Workshops als auch die Sommerschule:

  1. internationalen Austausch und Zusammenarbeit stärken durch den weiteren Ausbau dieser Forschungsgemeinschaft und ihrer Aktivitäten unter Einbezug erfahrener Forscher und junger Wissenschaftler.

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Koordinatorin: Larissa Koch, larissa.koch[at]uos[dot]de